Der Besuch von einer öffentlichen Sauna in Deutschland
admin Februar 8th, 2008
Der Besuch einer Sauna beginnt mit dem Duschen sowie dem gründlichen Abtrocknen. Bevor Sie zum ersten Mal in die Sauna gehen sollte die Oberfläche der Haut wieder trocken sein. Weil ansonsten das Schwitzen verzögert wird. Eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit herrscht in der Aufguss-Sauna. Dem Aufgusswasser wir oft ein ätherisches Öl beigefügt. Der Dampf wird mit dem so genannten Wacheltuch im Raum verteilt. Große Saunaanstalten bieten auch noch eine Trockensauna mit höherer Temperatur an. Diese Sauna verfügt über eine geringerer Luftfeuchtigkeit. Sie wird ohne Aufguss durchgeführt. Die Saunierenden sitzen unbekleidet in der Saunakabine. Um Verunreinigungen zu vermeiden, legt man in Deutschland, Österreich sowie auch der Schweiz ein großes Handtuch unter. Es soll den Schweiß auffangen. In Finnland, dem Heimatland der Sauna, werden auch Leinentücher, Einmalunterlagen oder eventuell auch gar keine Unterlagen benutzt. Der Körper reagiert auf die Hitzeeinwirkung sowie der damit verbundenen Erhöhung der eigenen Körpertemperatur mit sehr starkem Schwitzen. Er versucht so die erhöhte Temperatur zu kompensieren. Bei der Bildung von Schweiß handelt es sich um die Schutzreaktion des Körpers. Er soll der Abkühlung dienen. Auf den 8- bis 15-Minuten-Aufenthalt in der Sauna folgt eine kurze Abkühlphase an der frischen Luft. Dieses Luftbad sollte vor einem kalten Duschen genommen werden. Darauf folgt ein kaltes Abduschen. Es geschieht entweder in einer Dusche, einem Fluss, See oder einem Tauchbecken. Danach sucht man einen Ruheraum auf. Hierbei kann ein Nachschwitzen einsetzen. Medizinisch sehr sinnvoll sind in der Phase der Abkühlung warme Fußbäder. Dies wirkt dem Nachschwitzen entgegen. Normalerweise wiederholt man die Prozedur 2- bis 3 Mal.
Veröffentlicht by Stark« Was ist Banja ? Die Sauna in Finnland Bestandteil der finnischen Kultur »
















