Die Steine in der Sauna
admin Februar 8th, 2008
Steine in einer Sauna? Ja, sie spielen eine entscheidende Rolle für das richtige Funktionieren einer Trockenluftsauna. Die Auswahl der richtigen Steine ist von entscheidender Bedeutung.
Schon seit frühester Zeit haben Menschen festgestellt, dass Steine beim Erhitzen die Wärme gut aufnehmen, lange behalten und erst nach geraumer Zeit langsam wieder abgeben.
Dieses Prinzips macht man sich auch in der Sauna zu Nutze. Im Ofen, wird eine sehr hohe Temperatur erzeugt, bis zu 800° Celsius. Die Steine liegen auf einem Gitter direkt am Wärme Auslass des Ofens und nehmen diese Temperatur auf. In der Regel liegen hier bis zu 20 mittelgroße Steine auf dem Gitter, ihr Gewicht beträgt ca. 20 kg.
Sie müssen sehr hitzeresistent sein, dürfen nicht austrocknen, weil sich dann sehr schnell Risse bilden können. Der Stein fängt an zu bröseln, zerfällt und verstopft den Luftschacht. Es kann weniger Wärme nach oben steigen. Sehr lange Zeit hat man nach geeigneten Steinen gesucht. Finnland ist das Land mit der längsten Saunatradition und von hier kommen auch die so genannten Saunasteine. Es handelt sich hier um eine Sonderform des Granits, der Olivindiabas. Dieser Stein verträgt sehr hohe Temperaturen, ebenso extreme Temperaturschwankungen, besitzt eine hohe Widerstandskraft, zeigt keinerlei Risse Bildung und ist relativ lange benutzbar. Allerdings sollte man hier beachten, dass auch die Lebensdauer dieser recht teuren Steine nicht unbegrenzt ist. Meine Empfehlung: Kaufen sie sich mehr Steine, als sie benötigen und tauschen sie die Steine regelmäßig untereinander aus. Dann werden sie lange Freude an ihrer voll funktionierenden Sauna haben. Viel Glück dabei.
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