Therme wurden die Badehäuser im der Römer genannt
admin Februar 8th, 2008
Thermen gelegentlich auch Therme wurden die Badehäuser im der Römer genannt. Nach der Zählung um 400 n. Chr. gab es nur in Rom 11 allgemein zugängliche Thermen. Die römischen Thermen mauserten sich aus unterschiedlichen Vorläufern wie zum Beispiel dem griechischen Bad und der einheimischen Schwitzkuren. Seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. ist der Bau von Bädern in Rom bekannt. Während des 1. Jahrhunderts n. Chr. hatte das Baden in den öffentlichen Bädern auch eine sehr hohe Bedeutung als ein sozialer Mittelpunkt des eigenen Lebens. Es gehörte fest zum Tagesablauf. Thermen waren diejenigen Orte der Kommunikation sowie des Zeitvertreibes. Man traf sich hier und entspannte sich. Thermen boten auch viele Dienstleistungen, wie zum Beispiel Massagen, Gymnastikübungen, Maniküre sowie auch Schönheitspflege an. Geheizt wurden Thermen durch das Hypokaustum. Dies war ein unterirdisches Netz von Leitungen. Sie wurden mit erhitzter Luft und heißem Wasser betrieben. Es gab in den Städten auch viele private Thermen. Man konnte sie gegen ein geringes Entgelt besuchen. Sie hatten meist nicht den Luxus der öffentlichen Thermen. Die öffentlichen Thermen waren viel prächtiger und auch großzügiger ausgestattet. Es gab hier Bibliotheken, Wandelgänge, Schwimmbäder und vieles mehr. Die wahrscheinlich berühmteste der römische Therme war die Caracalla-Thermen. Sie war mit den üppigsten und prächtigsten Marmorplatten verkleidet und hatte die Größe eines Palastes. Erste durch Aquädukten versorgte öffentliche Badehäuser nach dem hellenistischen Vorbild gab es bereits um 400 v. Chr. Die älteste noch heute bekannte Badeanlage ist ein Sitzwannenbad. Man findet es in den Stabianer Thermen. Es stammt aus dem 3. Jahrhundert.
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